Lost Place: Das Mold House

Ein verlassenes Wohnhaus voller Verfall und Schimmel – meine Eindrücke, Bilder und Erlebnisse aus dem Mold House.

Die Geschichte des Mold House

Es gibt Orte, die von außen unscheinbar wirken und im Inneren eine völlig andere Realität verbergen. Dieses kleine Wohnhaus, versteckt in einem belebten Stadtviertel, ist so ein Ort. Von außen mag es nur ein verlassenes Gebäude sein – doch wer näher kommt, spürt sofort die unheimliche Feuchtigkeit und den stechenden Geruch, der aus dem Inneren dringt.

Beim Betreten wird das Ausmaß der Vergänglichkeit sofort klar. Es ist eine Welt, in der die Natur die Macht übernommen hat. Schimmel breitet sich wie ein zarter, aber bedrohlicher Teppich über jede Oberfläche aus, von den Wänden bis zu den Möbeln. Von der Decke tropft es unaufhörlich, die Luft ist so dick und feucht, dass jeder Atemzug spürbar wird. Aus diesem Grund empfehle ich dringend, dieses Haus nur mit einer Maske zu betreten.

Mold House Eingang
Das Wohnzimmer des Hauses – Schimmel oder Couch?

Jeder Schritt in diesem verfallenen Zuhause ist ein Wagnis. Die Teppiche sind durchnässt, die mürben Treppenstufen geben unter dem Gewicht der eigenen Schritte nach und drohen, einzubrechen. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, aber auch eine Begegnung mit der rohen, unbarmherzigen Kraft der Natur. Es ist ein Ort, der daran erinnert, wie schnell die Spuren des menschlichen Lebens verschwinden können, wenn man sie der Zeit überlässt.

Mold House Detail 1 Mold House Detail 2

Mein Tipp für Urbexer: Achtet auf eure Sicherheit – viele Böden sind morsch, und der Schimmel ist nicht zu unterschätzen. Wer sich aber vorsichtig bewegt, wird mit einzigartigen Eindrücken belohnt.

Hinweis: Das Betreten von verlassenen Gebäuden ist oft illegal und kann gefährlich sein. Bitte respektiere die Privatsphäre und Sicherheit solcher Orte.

Bildergalerie: Mold House

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